♻️🌱 Kunststoffverarbeitung und Recycling – Rolbatch Academy – Webinare und Online-Schulungen
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Mechanisches oder chemisches Recycling? Das ist die falsche Frage.
Die Frage „mechanisches oder chemisches Recycling?“ stellt die Debatte auf die falsche Ebene. Keine einzelne Technologie ist für jeden Polymertyp und jeden Abfallstrom geeignet. Das mechanische Recycling erhält den Wert bei sauberen, homogenen Materialien in der Regel am besten. Lösung, Depolymerisation, Pyrolyse und Vergasung haben unterschiedliche Mechanismen, Anforderungen an den Input und tatsächliche Materialausbeuten. Entscheidend ist nicht die angegebene Ausbeute an Öl oder Pellets, sondern wie viel Abfall tatsächlich in die Neuproduktion von Polymeren zurückgeführt wird – mit welchem Energieaufwand und welcher Produktqualität. Diese Technologien sollten sich ergänzen und nicht um denselben Rohstoff konkurrieren.
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Fehler in der Kunststoffverarbeitung – ich suche reale Fälle aus der Produktion
Ich arbeite an der zweiten, erweiterten Ausgabe meines Buches „Kunststoffextrusion. Rohre • Profile • Platten • Folien“ und suche reale Fehlerfälle aus der industriellen Praxis. Besonders interessieren mich Defekte an Rohren, Profilen, Platten, Folien und technischen Kunststoffprodukten. Als Gegenleistung gebe ich eine kurze technische Einschätzung: mögliche Ursachen, erste Prüfpunkte und Hinweise, wie ähnliche Fehler künftig reduziert werden können. Die eingesandten Fotos werden nicht im Buch veröffentlicht und nur als fachliche Inspiration genutzt.
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Gleiches Polymer, anderer Rohstoff, anderer Prozess
Ein Rohstoffwechsel innerhalb derselben Polymerfamilie ist nicht automatisch eine einfache Substitution. PP, PE, ABS, PA, PC, PMMA, POM, PET, PBT, PVC, PS, HIPS, PPS oder PEEK können sich in Fließverhalten, Schwindung, thermischer Stabilität, Additiven, Füllstoffen und Chargenkonstanz deutlich unterscheiden. Der Artikel zeigt, wie eine konkrete Rohstoffvariante für Produkt, Form oder Extrusionswerkzeug, Prozessfenster, Gesamtkosten und Qualitätsanforderungen bewertet werden sollte — im Spritzguss, in der Extrusion sowie bei Mahlgut und Rezyklat. Denn der Kilopreis sagt noch nicht, wie teuer die Produktion wirklich wird.