100 Schlüsselbegriffe der Polymerwerkstoffe und -eigenschaften – Branchen-Glossar & Online-Kurs
Kunststoffverarbeitung wie ein Profi verstehen – 100 Schlüsselbegriffe!
Kunststoffe sind grundlegende Werkstoffe in modernen Industrien, deren vielfältige Eigenschaften sie für Anwendungen vom Automobilbau bis zu Medizinprodukten prädestinieren. Das Verständnis zentraler Begriffe zu polymeren Werkstoffen und deren Eigenschaften ist für Ingenieure, Technologen, Konstrukteure und alle, die in der Kunststoffverarbeitung tätig sind, unerlässlich.
Nachfolgend präsentieren wir 100 wesentliche Begriffe zu Rohstoffen und deren Eigenschaften. Jeder dieser Begriffe wird in unserem Online-Kurs ausführlich erläutert, in dem Theorie und Praxis zusammengeführt werden und die Teilnehmer Zugang zu Fotos, Videos und Praxisbeispielen erhalten.
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Nachfolgend finden Sie ein umfassendes Glossar mit Fachbegriffen, das Ihnen hilft, zentrale Konzepte zu polymeren Werkstoffen, deren Eigenschaften sowie den zur Modifizierung und Leistungssteigerung eingesetzten Additiven zu verstehen.
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📌 1–25: Grundlegende Typen polymerer Rohstoffe
- Thermoplaste – Polymere, die wiederholt aufgeschmolzen und umgeformt werden können, ohne wesentliche chemische Veränderungen zu erfahren.
- Duroplaste – Polymere, die nach der Aushärtung nicht erneut aufgeschmolzen oder umgeformt werden können.
- Elastomere – Polymere mit hoher Elastizität und Verformungsbeständigkeit.
- Polyethylen (PE) – Der am häufigsten verwendete Thermoplast, erhältlich in verschiedenen Ausführungen.
- Polypropylen (PP) – Ein Polymer mit hoher chemischer und thermischer Beständigkeit.
- Polyvinylchlorid (PVC) – Wird im Bauwesen, im Gesundheitswesen und in industriellen Anwendungen eingesetzt.
- Polystyrol (PS) – Ein steifer Polymerwerkstoff, der häufig in Verpackungen und Dämmstoffen eingesetzt wird.
- Polyethylenterephthalat (PET) – Wird für die Herstellung von Flaschen und synthetischen Fasern verwendet.
- Polycarbonat (PC) – Ein transparenter Polymerwerkstoff, der für seine hohe mechanische Festigkeit bekannt ist.
- Polyamide (PA, Nylon) – Feste und verschleißbeständige technische Kunststoffe.
- Polyacetal (POM) – Ein Polymer, das in der Feinmechanik und der Automobilindustrie eingesetzt wird.
- Polymethylmethacrylat (PMMA, Acryl, Plexiglas) – Ein transparenter Kunststoff als Alternative zu Glas.
- Fluorpolymere (PTFE, PVDF, FEP) – Hoch chemikalien- und temperaturbeständige Kunststoffe.
- Polysulfon (PSU) – Ein hochtemperaturbeständiger und chemisch stabiler Kunststoff.
- Polyetheretherketon (PEEK) – Ein technischer Kunststoff mit außergewöhnlichen thermischen und mechanischen Eigenschaften.
- Copolyester (COPE, PETG) – Polymere mit hoher chemischer Beständigkeit und Flexibilität.
- Polyurethane (PU) – Verwendung in Schäumen, Elastomeren und Schutzbeschichtungen.
- Biologisch abbaubare Polymere (PLA, PHA, PBAT) – Kunststoffe aus nachwachsenden Rohstoffen.
- Block- und Zufallscopolymere – Polymere, die aus unterschiedlichen Monomereinheiten bestehen.
- Epoxidharze (EP) – Duroplastische Harze mit hoher mechanischer Festigkeit.
- Phenol-Formaldehyd-Harze (PF, Bakelit) – Hochtemperaturbeständige duroplastische Kunststoffe.
- Melaminharze (MF) – Polymere, die beständig gegen Chemikalien und hohe Temperaturen sind.
- Gesättigte und ungesättigte Polyester (UP, PET, PBT) – Verwendung in Fasern und Verbundwerkstoffen.
- Polymerverbundwerkstoffe – Werkstoffe, die Polymere mit Verstärkungen wie Glasfasern kombinieren.
- Thermoplastische Elastomere (TPE, TPU, TPO, TPV) – Polymere, die gummiartige Elastizität mit kunststofftypischer Verarbeitbarkeit kombinieren.
📌 26–50: Physikalische und chemische Eigenschaften von Rohstoffen
- Schmelztemperatur (Tm) – Die Temperatur, bei der ein Polymer vom festen in den flüssigen Zustand übergeht.
- Glasübergangstemperatur (Tg) – Die Temperatur, unterhalb der ein Polymer spröde wird.
- Thermische Zersetzungstemperatur – Die Grenze, bei der ein Polymer zu degradieren beginnt.
- Polymerdichte – Die Masse eines Materials im Verhältnis zu seinem Volumen (g/cm³).
- Elastizitätsmodul (Youngscher Modul) – Misst die Steifigkeit eines Polymers unter Belastung.
- Zugfestigkeit – Die maximale Kraft, die ein Polymer unter Zugbelastung aushalten kann.
- Bruchdehnung – Die maximale Dehnung, die ein Material vor dem Bruch erreichen kann.
- Kriechbeständigkeit – Die Fähigkeit eines Polymers, seine Form unter langfristiger Belastung zu erhalten.
- Gasbarriere-Eigenschaften (z. B. O₂, CO₂) – Die Fähigkeit eines Polymers, das Eindringen von Gasen zu begrenzen.
- Wasserdampfdurchlässigkeit – Die Fähigkeit eines Polymers, Feuchtigkeit aufzunehmen oder abzuweisen.
- Chemikalienbeständigkeit – Die Fähigkeit eines Polymers, dem Kontakt mit Chemikalien standzuhalten.
- Hydrolysebeständigkeit – Die Widerstandsfähigkeit eines Polymers gegen Abbau bei Wassereinwirkung.
- Shore-Härte – Misst die Härte von Elastomeren und weichen Kunststoffen.
- Wärmeleitfähigkeit – Die Fähigkeit eines Materials, Wärme zu leiten.
- Abriebfestigkeit – Die Beständigkeit des Polymers gegen Verschleiß und Reibung.
- Reibungskoeffizient (COF) – Das Maß für den Gleitwiderstand zwischen Polymeroberflächen.
- Verarbeitbarkeit – Die Leichtigkeit, mit der ein Polymer geformt und zu Endprodukten verarbeitet werden kann.
- Polymerkristallinität – Der Grad der molekularen Ordnung in der Struktur eines Polymers.
- Oxidationsstabilität – Die Widerstandsfähigkeit eines Polymers gegen Oxidation und Alterung.
- Witterungsbeständigkeit – Die Beständigkeit eines Polymers gegenüber Umwelteinflüssen wie UV-Strahlung, Regen und Temperaturschwankungen.
- Brechungsindex – Bestimmt, wie Licht beim Durchgang durch ein Polymer gebrochen wird.
- Transparenz und Trübung – Beeinflusst die optische Klarheit von Kunststofffolien und -platten.
- Elektrischer Widerstand – Definiert, ob ein Polymer als Isolator oder Leiter wirkt.
- Flammbeständigkeit – Die Fähigkeit des Polymers, der Entzündung und dem Brennen zu widerstehen.
- Schweißbarkeit (Heißsiegelfähigkeit) – Die Fähigkeit eines Polymers, durch Wärmeschweißen verbunden zu werden.
📌 51–75: Additive und Modifikatoren für Kunststoffeigenschaften
- UV-Stabilisatoren – Schützen Polymere vor Abbau durch ultraviolette Strahlung.
- Wärmestabilisatoren – Verhindern die thermische Zersetzung von Kunststoffen während der Verarbeitung.
- Antioxidantien – Verringern die Oxidation von Polymeren und erhöhen deren Haltbarkeit.
- Nukleierungsmittel – Verbessern die Kristallisation des Polymers und beeinflussen die mechanischen Eigenschaften.
- Schlagzähmodifikatoren – Verbessern die Widerstandsfähigkeit des Materials gegen Schlag und Rissbildung.
- Weichmacher – Erhöhen die Flexibilität und Weichheit von Kunststoffen.
- Gleitmittel – Verringern die Reibung zwischen Polymerlagen.
- Antiblockmittel – Verhindern das Verkleben von Kunststoffoberflächen.
- Antistatikmittel – Reduzieren die elektrostatische Aufladung auf Kunststoffoberflächen.
- Antibeschlag-Additive – Verhindern die Kondensation von Wasserdampf auf Folien und Verpackungen.
- Haftvermittler – Verbessern die Haftung von Beschichtungen und Klebstoffen auf Kunststoffen.
- Flammschutzmittel – Verringern die Entflammbarkeit von Polymerwerkstoffen.
- Mineralische Füllstoffe – Erhöhen die Steifigkeit und Temperaturbeständigkeit.
- Pigmente und Farbstoffe – Verleihen Kunststoffen Farbe und optische Eigenschaften.
- Verarbeitungshilfsmittel – Erleichtern den Herstellungsprozess von Kunststoffprodukten.
- Formtrennmittel – Verringern die Haftung von Formteilen an der Werkzeugoberfläche.
- Antimikrobielle Additive – Schützen Kunststoffe vor bakteriellen und fungiziden Befall.
- Interne Gleitmittel – Verringern die Reibung innerhalb der Polymerstruktur.
- Externe Gleitmittel – Verbessern die Gleiteigenschaften und reduzieren das Anhaften an Oberflächen.
- Optische Aufheller – Verbessern die Transparenz und das Erscheinungsbild von Kunststoffen.
- Verstärkungsfasern (z. B. Glas-, Carbon-, Aramidfasern) – Verbessern die mechanische Festigkeit von Verbundwerkstoffen.
- Polymer-Nanokomposite – Mit Nanopartikeln angereicherte Polymere für verbesserte Eigenschaften.
- Leitfähige Additive (z. B. Ruß, Kohlenstoffnanoröhren) – Verleihen Kunststoffen elektrische Leitfähigkeit.
- Flammschutzmittel – Verzögern die Ausbreitung von Flammen in Polymerwerkstoffen.
- Treibhilfsmittel – Werden bei der Herstellung von Polymer-Schäumen eingesetzt.
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📌 76–100: Eigenschaften und Parameter von Kunststoff-Rohstoffen
- Glasübergangstemperatur (Tg) – Die Temperatur, bei der ein Material vom harten in den gummiartigen Zustand übergeht.
- Schmelztemperatur (Tm) – Der Punkt, an dem ein Polymer vom festen in den flüssigen Zustand übergeht.
- Wärmeausdehnungskoeffizient (CTE) – Definiert, wie sich die Abmessungen eines Kunststoffs bei Temperaturschwankungen verändern.
- Elastizitätsmodul (Young’scher Modul) – Misst die Steifigkeit eines Polymers unter Belastung.
- Zugfestigkeit – Die maximale Kraft, die ein Polymer aushalten kann, bevor es bricht.
- Biegefestigkeit – Der Widerstand von Kunststoffen gegen Biegebeanspruchungen.
- Kriechfestigkeit – Die Fähigkeit eines Polymers, seine Form unter langanhaltender Belastung beizubehalten.
- Shore-Härte – Ein Maß für die Härte von Elastomeren und Thermoplasten.
- Wärmeleitfähigkeit – Bestimmt, wie gut ein Material Wärme leitet.
- Schlagzähigkeit – Die Fähigkeit eines Materials, Energie aufzunehmen, ohne zu brechen.
- Gasdurchlässigkeit – Die Fähigkeit eines Kunststoffs, den Durchtritt von Gasen zu begrenzen.
- Feuchtigkeitsbarriere-Eigenschaften – Bestimmt, wie gut ein Material gegen Wasser und Feuchtigkeit schützt.
- Reibungskoeffizient (COF) – Ein Maß für den Widerstand gegen Bewegung zwischen Kunststoffoberflächen.
- UV-Durchlässigkeit – Die Fähigkeit eines Polymers, ultraviolette Strahlung durchzulassen oder zu blockieren.
- Hydrolysebeständigkeit – Die Beständigkeit eines Polymers gegen Abbau durch Wassereinwirkung.
- Chemikalienbeständigkeit – Die Fähigkeit eines Kunststoffs, dem Kontakt mit Chemikalien standzuhalten.
- Oxidationsstabilität – Die Widerstandsfähigkeit eines Materials gegenüber Oxidation und Abbau durch Sauerstoffeinwirkung.
- Polymerkristallinität – Der Grad der molekularen Ordnung in einer Polymerstruktur.
- Bedruckbarkeit – Die Fähigkeit eines Materials, Tinten und Etiketten aufzunehmen.
- Schweißbarkeit (Heißsiegelfähigkeit) – Die Fähigkeit, durch Wärmeschweißen stabile und dauerhafte Verbindungen herzustellen.
- Elektrischer Widerstand – Die Fähigkeit eines Materials, elektrischen Strom zu leiten oder zu isolieren.
- Transparenz – Die Fähigkeit eines Materials, Licht hindurchzulassen.
- Brechungsindex – Ein Maß dafür, wie stark Licht beim Durchgang durch ein Material gebrochen wird.
- Witterungsbeständigkeit – Die Beständigkeit eines Polymers gegenüber Umwelteinflüssen wie Regen, UV-Strahlung und Temperaturschwankungen.
- Verarbeitbarkeit – Die Leichtigkeit, mit der ein Polymer geformt und zu Endprodukten verarbeitet werden kann.
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