100 Fachbegriffe und Redewendungen aus der Kunststoffverarbeitung – Fertigungs- & Produktionstechnologien
Glossar Kunststoffverarbeitung – 100 zentrale Begriffe erklärt
Die Kunststoffverarbeitung steht im Zentrum der modernen Fertigung und ermöglicht die Herstellung von Alltagsgegenständen bis hin zu hochentwickelten industriellen Komponenten. Das Verständnis der wichtigsten Terminologie der Kunststoffverarbeitung ist für Ingenieure, Produktionsleiter, Maschinenbediener und alle, die in der Polymerherstellung tätig sind, unerlässlich.
Dieser Kurs bietet einen strukturierten Überblick über 100 zentrale Begriffe der Kunststoffverarbeitung und behandelt Rohstoffe, Produktionstechnologien, mechanische und thermische Eigenschaften sowie Methoden der Qualitätskontrolle.
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Nachfolgend finden Sie ein umfassendes Glossar mit Fachbegriffen, das Ihnen hilft, zentrale Konzepte der Polymerverarbeitung, Materialeigenschaften und fortschrittlicher Fertigungstechnologien zu verstehen.
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📌 51–75: Eigenschaften von Kunststoffen und deren Einfluss auf die Verarbeitung
- Kunststoffdichte – Die Masse eines Polymers pro Volumeneinheit (g/cm³).
- Schmelzviskosität – Bestimmt die Fließfähigkeit des geschmolzenen Polymers während der Verarbeitung.
- Schmelzflussindex (MFI – Melt Flow Index) – Ein Parameter, der die Fließeigenschaften des Polymers angibt.
- Elastizitätsmodul (Young’scher Modul) – Misst die Steifigkeit des Materials.
- Streckgrenze – Die Spannung, bei der ein Material beginnt, sich dauerhaft zu verformen.
- Zugfestigkeit – Der Widerstand eines Materials gegen das Zerreißen unter Zugbelastung.
- Schlagzähigkeit (Charpy/Izod-Test) – Misst den Widerstand gegen plötzliche mechanische Beanspruchung.
- Abriebfestigkeit – Die Fähigkeit von Kunststoff, Verschleiß und Oberflächenreibung zu widerstehen.
- Härte (Shore D, Rockwell-Test) – Misst den Widerstand gegen Oberflächenverformung.
- Ermüdungsbeständigkeit – Die Fähigkeit des Materials, wiederholte Belastungszyklen zu überstehen.
- Chemikalienbeständigkeit – Die Toleranz des Polymers gegenüber dem Kontakt mit Chemikalien.
- Thermische Stabilität – Widerstand gegen Zersetzung bei hohen Temperaturen.
- Schmelztemperatur (Tm) – Die Temperatur, bei der ein Polymer in den flüssigen Zustand übergeht.
- Glasübergangstemperatur (Tg) – Die Temperatur, bei der ein Polymer von einem starren in einen flexiblen Zustand übergeht.
- Wärmeleitfähigkeit – Die Fähigkeit eines Polymers, Wärme zu übertragen.
- Schwindung bei der Verarbeitung – Die Veränderung der Materialabmessungen nach dem Formen oder der Extrusion.
- Wärmeausdehnungskoeffizient (CTE) – Das Ausmaß, in dem sich ein Polymer bei Erwärmung ausdehnt.
- Kristallinitätsgrad – Beeinflusst die mechanische Festigkeit und optische Eigenschaften.
- Gasbarriere-Eigenschaften – Die Fähigkeit, das Eindringen von Gasen zu verhindern.
- Feuchtigkeitsbarriere-Eigenschaften – Wesentlich für den Schutz bei Verpackungen.
- Sauerstoffdurchlässigkeit – Kritisch bei Verpackungen für Lebensmittel und Pharmazeutika.
- UV-Beständigkeit – Die Fähigkeit von Kunststoffen, UV-bedingter Degradation zu widerstehen.
- Hydrolysebeständigkeit – Wichtig für Polymere, die Feuchtigkeit ausgesetzt sind.
- Bedruckbarkeit – Die Leichtigkeit, mit der hochwertige Drucke auf Kunststoffoberflächen aufgebracht werden können.
- Färbbarkeit – Die Fähigkeit von Kunststoffen, gleichmäßig eingefärbt oder gefärbt zu werden.
📌 76–100: Fortschrittliche Technologien, Qualitätskontrolle und Anwendungen von Kunststoffen
- Polymer-Nanokomposite – Kunststoffe, die mit Nanopartikeln zur Verbesserung der Eigenschaften modifiziert wurden.
- Kohlenstofffaserverbundwerkstoffe – Leichte und hochfeste Verbundwerkstoffe, die in der Luft- und Raumfahrt sowie der Automobilindustrie eingesetzt werden.
- Glasfaserverstärkte Kunststoffe (GFK) – Kunststoffe, die mit Glasfasern verstärkt sind.
- Biologisch abbaubare Kunststoffe – Polymere, die in natürlichen Umgebungen zersetzt werden.
- Kompostierbare Polymere – Materialien, die unter Kompostierungsbedingungen abgebaut werden.
- Mechanisches Recycling von Kunststoffen – Der Prozess des Zerkleinerns und der Wiederaufbereitung von Kunststoffabfällen.
- Chemisches Recycling von Kunststoffen – Aufspaltung von Polymeren in ihre chemischen Grundbestandteile.
- Elektrostatische Trennung von Kunststoffen – Technologie zur Sortierung verschiedener Polymertypen.
- Alterungsbeständigkeitstests – Bewertung der Langzeitbeständigkeit von Kunststoffen.
- Mechanische Prüfung der Eigenschaften von Polymeren – Bewertung der Zug-, Schlag- und Ermüdungsfestigkeit.
- FTIR-Spektroskopie – Ein Verfahren zur Identifizierung der chemischen Zusammensetzung von Kunststoffen.
- Gaschromatographie – Analyse flüchtiger Verbindungen in Polymeren.
- Entflammbarkeitsprüfung – Bestimmung der Feuerbeständigkeit von Kunststoffmaterialien.
- Technische Kunststoffe – Hochleistungs-Polymere für technische Anwendungen.
- Superabsorber-Polymere (SAPs) – Werden in Windeln und Hygieneprodukten eingesetzt.
- Selbstheilende Polymere – Innovative Materialien, die Mikroschäden selbstständig reparieren können.
- Formgedächtnispolymere (SMPs) – Kunststoffe, die bei Erwärmung in ihre ursprüngliche Form zurückkehren.
- Leitfähige Polymere – Polymere, die Strom leiten können.
- Nanopolymere – Kunststoffe, die durch Nanotechnologie verbesserte Eigenschaften aufweisen.
- Biologisch abbaubare Polymerverbunde – Vereinen Umweltfreundlichkeit mit hoher Beständigkeit.
- Flüssigkristallpolymere (LCPs) – Werden aufgrund ihrer einzigartigen Molekularstruktur in der Mikroelektronik eingesetzt.
- Hochtemperaturpolymere – Materialien, die extremen Temperaturen standhalten und in der Luft- und Raumfahrt eingesetzt werden.
- Medizinische Polymere – Kunststoffe, die in Implantaten und Medizinprodukten verwendet werden.
- Photoresponsive Polymere – Materialien, die ihre Eigenschaften bei Lichteinwirkung verändern.
- Kunststoffe der nächsten Generation – Fortschrittliche Polymere, die die Zukunft der Branche gestalten.
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✅ Während der Schulung wird jeder dieser Begriffe sowohl theoretisch als auch praktisch umfassend erläutert. Die Teilnehmer sehen Beispiele anhand von Bildern, Videos und Animationen und erhalten ausführliche Erklärungen vom Dozenten. So wird sichergestellt, dass auch komplexe Fachbegriffe verständlich werden und sich im Arbeitsalltag leicht anwenden lassen.