♻️🌱 Kunststoffverarbeitung und Recycling – Rolbatch Academy – Webinare und Online-Schulungen
-
Fehler in der Kunststoffverarbeitung – ich suche reale Fälle aus der Produktion
Ich arbeite an der zweiten, erweiterten Ausgabe meines Buches „Kunststoffextrusion. Rohre • Profile • Platten • Folien“ und suche reale Fehlerfälle aus der industriellen Praxis. Besonders interessieren mich Defekte an Rohren, Profilen, Platten, Folien und technischen Kunststoffprodukten. Als Gegenleistung gebe ich eine kurze technische Einschätzung: mögliche Ursachen, erste Prüfpunkte und Hinweise, wie ähnliche Fehler künftig reduziert werden können. Die eingesandten Fotos werden nicht im Buch veröffentlicht und nur als fachliche Inspiration genutzt.
-
Wo das Geld in der Rohrproduktion wirklich verloren geht
In der Rohrproduktion beginnen Verluste selten mit einem einzigen gravierenden Ausfall. Häufiger entstehen sie bereits früher: während des Anfahrens, bei Produktwechseln, Rohstoffumstellungen, instabiler Kalibrierung, wiederkehrenden Stillständen oder durch Entscheidungen, die ohne ein gemeinsames technisches Regelwerk getroffen werden. Dieser Artikel zeigt auf, wo in der PE- und PP-Rohrproduktion tatsächlich Geld verloren geht, warum Berichte das Problem oft zu spät aufdecken und wie Anlagenbediener, Verfahrenstechnologen, Instandhaltungsteams, Sicherheitsbeauftragte und das Management durch den Aufbau eines gemeinsamen Prozessverständnisses versteckte Verluste reduzieren können.
-
Gleiches Polymer, anderer Rohstoff, anderer Prozess
Ein Rohstoffwechsel innerhalb derselben Polymerfamilie ist nicht automatisch eine einfache Substitution. PP, PE, ABS, PA, PC, PMMA, POM, PET, PBT, PVC, PS, HIPS, PPS oder PEEK können sich in Fließverhalten, Schwindung, thermischer Stabilität, Additiven, Füllstoffen und Chargenkonstanz deutlich unterscheiden. Der Artikel zeigt, wie eine konkrete Rohstoffvariante für Produkt, Form oder Extrusionswerkzeug, Prozessfenster, Gesamtkosten und Qualitätsanforderungen bewertet werden sollte — im Spritzguss, in der Extrusion sowie bei Mahlgut und Rezyklat. Denn der Kilopreis sagt noch nicht, wie teuer die Produktion wirklich wird.
-
Schlagzähigkeit von Kunststoffen aus Rezyklaten – Sicherheit, Prüfung und industrielle Relevanz
Ein Stoßfänger, der bei einem leichten Aufprall spröde bricht, oder ein Kunststoffbauteil, das sich bei niedrigen Temperaturen unvorhersehbar verhält, sind typische Folgen unzureichender Schlagzähigkeit.
Gerade bei PP- und ABS-Regranulaten entscheidet die kontrollierte Schlagzähigkeit, ob ein Bauteil Aufprallenergie aufnehmen kann, ohne plötzlich zu versagen. Nicht die Herkunft des Materials ist ausschlaggebend, sondern eine normgerechte Prüfung, reproduzierbare Probenherstellung und die fachgerechte Interpretation der Ergebnisse im konkreten Anwendungskontext. Wer diese Zusammenhänge ignoriert, riskiert Bauteilversagen, Reklamationen und sicherheitsrelevante Probleme. -
Blasfolienextrusion – Prozessoptimierung und Problemlösung
In der Blasfolienextrusion entstehen Defekte selten dort, wo sie sichtbar werden. Dickenschwankungen, instabile Frostlinien oder Schlauchflattern sind meist Symptome früherer Prozessstörungen. Kühlung, Aufblasen, Abzug und Rohstoffverhalten bilden ein eng verknüpftes System, in dem jede Änderung mehrere Parameter beeinflusst. Nachhaltige Prozessstabilität entsteht durch Ursachenanalyse, Trendbetrachtung und das Verständnis prozessualer Zusammenhänge – nicht durch reine Symptombekämpfung.
-
Die Zukunft des chemischen Recyclings in Europa: Entwicklungsperspektiven bis 2030
Bis 2030 wird das chemische Recycling zu einem zentralen Pfeiler der europäischen Kreislaufwirtschaft. Die Bedeutung von Pyrolyse, hydrothermaler Verflüssigung (HTL) und Depolymerisation von PET/PA wird deutlich zunehmen. Der Markt wird eine standardisierte Qualität von Pyrolyseöl sowie eine enge Integration mit Raffinerien verlangen. Die regulatorischen Anforderungen werden ausgeweitet – darunter Mass-Balance-Vorgaben, Materialaudits und verpflichtende Mindestanteile an Rezyklat.
Unternehmen, die sich frühzeitig vorbereiten, sichern sich einen klaren Wettbewerbsvorteil. -
Wie funktioniert ein Farbsortierer im Kunststoffrecycling wirklich?
Warum arbeitet ein Farbsortierer im Kunststoffrecycling manchmal instabil oder wirft gutes Material aus? Häufig liegt die Ursache nicht an der Maschine selbst, sondern an Parametrierung und Betriebsbedingungen. Dieser Beitrag erklärt, wie Kunststoffsortierung wirklich funktioniert und welche Rolle Druckluft, Farbgrenzen und Prozessstabilität für effizientes Recycling und Produktionsoptimierung spielen.
-
Wie bewertet man Inputströme für das chemische Recycling? – Schlüsselfaktoren
Chemisches Recycling steht und fällt mit der Qualität des Einsatzmaterials, nicht nur mit der Technologie. Prozessstabilität, Produktqualität und Wirtschaftlichkeit hängen direkt davon ab.
Viele Unternehmen gehen fälschlicherweise davon aus, dass jeder Abfallstrom geeignet ist, obwohl Zusammensetzung, Verunreinigungen und Variabilität die Ergebnisse drastisch beeinflussen können.
Die Bewertung des Einsatzmaterials ist ein strategischer erster Schritt für jedes tragfähige Projekt.(RT101125)
-
Technische Beratung beim Kauf von Maschinen zur Kunststoffverarbeitung und -recycling
Der Kauf einer Extrusions- oder Recyclingmaschine ist eine Investition, die Erfahrung und technische Expertise erfordert. Rolbatch Laabs Engineering bietet technische Beratung für Unternehmen in Europa und Asien – vom Vergleich der Lieferanten über die Vertragsverhandlung bis zur Prüfung der CE-Dokumentation und FAT-Tests. Vermeiden Sie teure Fehler. Treffen Sie fundierte Entscheidungen mit unserem Know-how. -
Wie eine optimierte Glasfaserverteilung in PS-GF die Extrusionseffizienz beeinflusst – und warum Sie dies vor Ihrem nächsten Mahlgut-Batch wissen sollten
Die Extrusion von glasfaserverstärktem Polystyrol (PS-GF) ist keine reine Verarbeitungsaufgabe – sie ist ein konstruktives Thema, bei dem die Ausrichtung und Verteilung der Fasern entscheidend sind. Bediener und Verfahrenstechniker, die diese Zusammenhänge verstehen, machen aus der Produktion einen echten Wettbewerbsvorteil. Der nächste Schritt besteht nicht im Materialkauf, sondern in der Vertiefung des Fachwissens und der Prozesskompetenz.
-
Rolbatch Academy – Wissen, das Fehler eliminiert und Zehntausende Euro spart
Erfahren Sie, wie das richtige technische Wissen Ihrem Team hilft, Fehler bei der Extrusion zu vermeiden, Ausschuss zu reduzieren und die Produktionsstabilität zu erhöhen. Jeder korrigierte Parameter kann Tausende von Euro einsparen – und unsere Kurse zeigen Ihnen genau, wie das geht.
-
Neue EU-Vorschriften zum chemischen Recycling – Juli 2025
Das EU-Gesetz vom Juli 2025 schafft einen neuen Rahmen für das chemische Recycling.
Es führt verpflichtende Massenbilanzierung, strenge Regeln für die Zuweisung von Recyclinganteilen, externe Audits und das Prinzip „Ausschluss der Brennstoffnutzung“ ein. Die Regulierung wird bis 2030 auf weitere Sektoren ausgeweitet. Unternehmen müssen die Qualität des Einsatzmaterials, Dokumentations- und Compliance-Systeme sicherstellen. Frühe Anpassung verschafft einen Wettbewerbsvorteil.
- Seite 1 von 6
- Nächste Seite